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"goé payari II (gesang nach dem tod)",
für jesús pinzón urrea, kolumbien.
(triptychon, je 40 cm x 40 cm, acryl auf leinwand)
"Goé Payari" (Gesang nach dem Tod) basiert auf einer bewegenden Legende der Tucano-Indios aus Kolumbien, in der die Tugenden eines großen, legendären und kriegerischen Helden, der – nachdem er sein Volk durch epische Taten befreit hat – im Universum’ lebt.
Der zweite Teil des Werkes trägt den Titel „Canto a la muerte“. Darin kündigen sich die Trauergesänge des leidenden Stammes an, Schreie voll tiefer Dramatik, sowie das Murmeln des tiefen Urwaldes, aus dem ein mythischer Gesang entsteht, monoton und wehmütig, wie er dem Todesritual angehört.
Jesús Pinzón Urrea wurde 1928 in Bucaramanga, Kolumbien, geboren. Er studierte Komposition und Orchesterleitung an der Universidad Nacional von Kolumbien, wo er heute auch Professor ist. Neben seinem Beruf als Komponist ist Jesús Pinzón Urrea auch Forscher; er hat zahlreiche Monographien verfasst, besonders über indigene und folkloristische kolumbianische Musik.
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