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"guarani-wald",
für rubén carrasco, argentinien.
(100 cm x 150 cm, acryl auf leinwand)
„Guarani-Wald“ ist eine Annäherung an die Kosmogonie des Volkes der Nbya/Guaraní. Die sprachliche Wurzel der Tupi/Guaraní und ihrer Kultur breitete sich von Venezuela bis an die Küste von Buenos Aires aus. Auf Grund ihrer Verbreitung nimmt man an, es sei diejenige Ethnie dieser Welt, die das größte Gebiet umfasste, wobei ihre Kultur und Sprache besonders in Paraguay und im Nordosten Argentiniens noch heute lebendig sind. In dieser Komposition kann man die Klänge des Sereré hören, eines aus Keramik hergestellten Musikinstrumentes ihrer Kultur. Auch ein Gedicht in Guaraní, welches lautet: ñande ñañejei ñaima, peyby re ojo ajo, ay siri retesai, cuñatai marangatu, arrechebe mamopa ojo opa ramo mboraiju? (ich möchte dir etwas sagen, der Seufzer ist Luft, die zur Luft zurückkehrt. Eine Träne ist Wasser, das sich im Meer verliert. Nun, mein Liebling, möchte ich dich fragen, wenn die Liebe stirbt, wo geht sie dann hin?).
Rubén Carrasco (24.02.1956, Buenos Aires) studierte am Staatlichen Konsevatorium von Buenos Aires Klavier und Fagott. 1979 gründete er die argentinische Folkloremusikgruppe „Ngillatum“. 1986 und 1987 nahm er am Internationalen Jazz-Festival von Buenos Aires teil. 1989 begann er mit dem Studium der argentinischen Ethnien und ihrer Kulturen. 1990 nahm er am Jazz-Festival von Kopenhagen und seit damals auch an anderen bedeutenden Musikfestivals in Europa und Amerika teil.
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