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"metamorphose",
für frederico richter, brasilien.
(40 cm x 60 cm, acryl auf leinwand)
Metamorphose ist ein Stück des brasilianischen Komponisten Frederico Richter, das im Jahr 1981 an der McGill Universität Montreal produziert wurde. Metamorfoses besteht aus Teilen mit Transformationen. Nach der Einleitung wird eine kleine „Melodie“ vorgestellt, die aus dem Gebrauch von Spannungsgeneratoren entsteht. Die Verwendung alter Techniken wie das rückwärts Abspielen des Bandes gibt Raum für klangliche und formale Metamorphosen. Am Ende schließt der Komponist eine Coda an, in der brasilianische Rhythmen vorherrschen.
Frederico Richter wurde 1932 im Staat Rio Grande do Sul geboren. Er machte seinen Abschluss als Musiker an der Universidade Federal de Rio Grande do Sul im Jahr 1951 und startete eine bedeutende Karriere als Violinist und Komponist. Er promovierte ebenfalls an der Universidade Federal de Rio Grande do Sul und spezialisierte sich danach auf die Komposition elektronischer Musik an der McGill Universität Montreal unter der Leitung von Alcides Lanza. Richter war einer der ersten Komponisten, die mit fraktaler Musik und sogenannten chaotischen Klängen arbeiteten. Er ist Professor an der Universidad de Santa Maria, wo er auch das Orchester leitet.
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